Verlag Blaues Schloss Marburg

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Lesung in der Buchhandlung "Jakobi"
am Do., den 19. September 2019

Marburg, am Steinweg 45

"Ich freue mich, heute Professor Dahlke vorstellen zu können. Dass er nicht nur ein guter Mathematiker sondern auch ein guter Lyriker ist, wird er gleich unter Beweis stellen. Mathematik, Lyrik, Musik! Volles Programm, kann ich nur sagen.

Die Gedichte sind in einer besonderen Form, als Beispiel nenne ich das Triolett. Auch dieses hatte Stephan Dahlke für sich entdeckt."

"Wie sind Sie auf diese Form gekommen?", fragte Frau Jakobi den Lyriker.

Stephan Dahlke:

"Die Triolettform ist eine sehr kompakte, strenge Form, mit der man prägnante Eindrücke gut in Worte fassen kann."








"Können Sie das den Anwesenden ein wenig erläutern?", bat die Buchhändlerin.

So sagte Dahlke daraufhin:

"Ich bin darauf durch einen Gedichtband von Stefan Hermlin gekommen. Der Autor hat in dieser Form auch einige Gedichte geschrieben. Das Triolett ist die kleine Schwester des Sonetts mit acht Versen und zwei Reimen.

Und da wir schon bei der Form sind: Der Gedichtband "Seelenspiegelung" besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil, das sind die Triolette:

Diese Form ist zum ersten Mal im 13. Jahrhundert in Frankreich aufgetaucht und ist dann immer wieder vergessen worden und wieder aufgetaucht, zum Beispiel in der deutschen Romantik. Aber auch die Väter der modernen Lyrik wie Rimbaud, Mallarmé etc. haben diese Form benutzt."

"Sind Ihre Gedichte nur ein Griff in die Vergangenheit?", fragte Frau Jakobi.

"Meine Idee ist, eine derartige Form mit den heutigen Herausforderungen zu verbinden. Es gibt im ersten Teil der Triolette wiederum drei Abschnitte: Arabesken, Menschen und Abgründe. Hier nun aus dem ersten Abschnitt die Gedichte Die Blüte und Sommerabend."









Nun drei Gedichte aus dem zweiten Abschnitt der Menschen heißt und die Gedichte:
Der Abschied,
Die Hoffnung, Die Illusion





Nach einer musikalischen Einlage: Schwarze Sprache und Am Moor






Im zweiten Teil seines Gedichtbandes "Seelenspielungen" hat Dahlke freiere Formen gewählt, also nicht so strenge wie im ersten Teil,
Gereimtes und Ungereimtes, freie Verse usw.


Der zweite Teil hat den Titel Symbol und Vernichtung

Als Beispiele hierfür die Gedichte Vorwort und Eric Satie:




Dem Vortrag und dem schönen, atmosphärischen Klavierspiel schloss sich eine angeregte Diskussion über grundlegende Fragen zur Form und zum Inhalt an.






Blaues Schloss Lyrik
Band 1
Dahlke, Stephan
Seelenspiegelungen
Kartoniert: 90 Seiten
ISBN 978-3-943556-62-9
Preis 9,50 €

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Was war vorher geschehen?


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Gar mancher aus dem immer größer werdenden Kreis der Lesenden wird sich an die Veranstaltungen und die Buchvorstellungen mit Autorinnen und Autoren des Verlages Blaues Schloss im Jahr 2018 erinnern.

So auch an die Lesung der Internistin Dr. Irmgard Pfürtner-Bloos aus ihrem vom Maler Rolf Gentz Illustrierten Gedichtband „Alter und Tod“.

Des Weiteren an die Vorstellung des Gemälde- und Grafiken-Bandes des Mathematikers und Malers Lothar Hoischen (1935-2001) „Vom Porträt bis zur Landschaft“, herausgegeben zur Dokumentation der Ausstellung in der Galerie „Haspelstraße 1“ von seiner Frau Gisela Hoischen-Wiesner.

Zudem auch an die Marburger Autorin Antje Wels, die der interessierten Leserschaft Einblicke zum Thema: „Gelebtes und Erfahrenes in Gedichten und Geschichten“ gab.

Zum Buch: Alter und Tod» +++++ Zum Buch: Lothar Hoischen» ++++++Zum Buch: Seelenspiegelungen»

Auch wird der vollgepackte Mai 2018 im Zusammenhang der Dokumentation des Literaturaustausches Maribor-Marburg in der Vorstellung wach geblieben sein. Des Weiteren las in der Buchhandlung Jakobi der Autor Stefan Dahlke aus seinem Buch „Seelenspiegelungen“ aus der Reihe „Lyrik im Blauen Schloss“; sowie Helmut Hering und Susanne Trinkaus aus dem illustrierten Limmerik-Band „Kuriose Befindlichkeiten“.

Zum Buch: Kuriose Befindlichkeiten»+ Zum Buch: Machen und Sein» ++++++Zu: Adnan Al Tona»

Der Maler Rainer Lather beeindruckte mit seinem Kulturvergleich der Westlichen Welt mit den Neu-Guinea in seinem illustrierten Groß-Essay „Machen und Sein“. Adnan Al Tona stellte seine Lyrikband „Arabische Gedichte“ vor und Joachim Kahl gab Einblicke in Wilhelm Buschs „Diogenes“. – Das alles also war, um auf die anfängliche Frage zurückzukommen, vorher geschehen.


Und was wird diesmal „geschehen“?
Worauf darf man gespannt sein?

Auf etwas, was man eben mit Spannung verbindet. Denn obwohl die Reihe „Schwarze Bändchen“ des Verlages Blaues Schloss keine „Krimi – Reihe“ ist, geht es in ihr auch um Spannung! Aber auch um Angst, Bedrohung, Rettung und Ausweg.

Doch Vorsicht! So sehr uns der Schrecken in der Fiktion als „Amüsement“ fasziniert, so sehr lässt er uns im Realen das Blut in den Adern erstarren.


Das Geheimnis des Konstablers Jonas B.“ ist der erste Band dieser Reihe. Das Schicksal des jungen Londoner Polizisten im Jahre 1886 wurde bereits in der neuen literarischen Gesellschaft mit der Lesung vom 10 Februar 2019 durch Stefan Gille, bekannt auch durch die „Hörtheatrale“, im Café Vetter mit musikalischer Begleitung von Justus Noll vorgetragen.

 

 




Über das Unheimliche

Der zweite Titel der „Schwarzen Bändchen“ „Über das Unheimliche“ oder „On the Uncanny“ wird nun in dieser Veranstaltung am Mittwoch, den 5. Juni 2019 in der Buchhandlung Jakobi am Steinweg 45 dem Publikum vorgestellt. Aber nicht nur das!

Zum Buch: Das Geheimnis des Konstablers B.»

Zum Buch: Über das Unheimliche»

 

Denn diesmal geschieht es auf eine etwas andere Weise!

Waren bisher die Lesungen in der Buchhandlung „Jakobi“ von den Autorinnen und Autoren vorgetragen, so wird hingegen Über das Unheimliche auszugsweise als Hörbuch-Erlebnis vorgestellt.

Das soundinszenierte Hörstück ist ausschließlich nicht-kommerziell für die Zuhörerschaft hergestellt worden.

So ist zwar die CD nicht käuflich, hingegen immerhin das Buch „Über das Unheimliche“ in englisch-deutscher Fassung im Buchhandel, beim Verlag, bei Amazon und natürlich in der Buchhandlung Jakobi erhältlich.

 

Buchrückseite:

"Über das Unheimliche" von George Sandmill