Verlag Blaues Schloss Marburg


Das blaue Schloss

 

Cover SwiftUni im Café 18
Heinz-Joachim Müllenbrock
Daniel Defoe – Autor des Robinson Crusoe,
Pionier des Romans, ‚moderner Journalist‘
und Produktivitätsgenie
Eine persönliche Würdigung

Kartoniert: 51 Seiten,
5 Farbabbildungen, 4 s/w Abbildungen
ISBN 978-3-943556-56-8
Preis: 8,90 €

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Daniel Defoe, Verfasser der weltberühmten Reiseerzählung Robinson Crusoe, ist der wohl produktivste Schriftsteller in der Geschichte Englands. Unter besonderer Berücksichtigung des Robinson Crusoe, des ersten wichtigen englischen Romans im 18. Jahrhundert, entwirft dieser Essay ein Gesamtporträt Defoes. Ähnlich wie Swifts Gulliver’s Travels ist Robinson Crusoe als Kinder- und Jugendbuch weltweit bekannt geworden, wird aber in dieser verkürzten Version seines eigentlichen Gehalts beraubt, weil dieser Roman tief in die geistigen, politischen und sozialen Auseinandersetzungen der Zeit verstrickt ist.
Defoe war aber nicht nur ein Pionier des Romans, sondern auch des Journalismus. Sein vielseitiges, geistesgeschichtlich noch im Puritanismus verankertes Schaffen hat in der Symbiose zwischen Journalismus und Romanliteratur seine kreative Mitte, so daß sich seine Romane ˗ wie auch A Journal of the Plague Year und Moll Flanders, die hier näher behandelt werden - als fiktionaler Ertrag seiner ursprünglichen journalistischen Impulse zu erkennen geben.

Bild LopeHeinz-Joachim Müllenbrock, geboren 1938 in Hamburg, studierte von 1957 bis 1963 Anglistik, Romanistik und Philosophie an der Universität seiner Heimatstadt. Nach der 1966 in Hamburg erfolgten Promotion habilitierte er sich dort 1973 für das Fach Englische Philologie. Im selben Jahr folgte er dem Ruf auf den Gründungslehrstuhl für anglistische Literaturwissenschaft an der Gesamthochschule Paderborn. Seit 1978 ist er ordentlicher Professor für Englische Philologie (neuere englische Literatur) an der Georg-August-Universität Göttingen; im Jahr 2003 wurde er emeritiert. Er gehört zum Herausgebergremium der amerikanischen Fachzeitschriften ECCB: The Eighteenth-Century Current Bibliography und The Scriblerian. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Literatur und Kultur der Aufklärungsepoche, der englische Landschaftsgarten, der historische Roman und die Utopie bzw. Antiutopie.

 



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