Verlag Blaues Schloss Marburg


Das blaue Schloss

Uni im Café 25
Detlef Jena
„Das Menschenglück, es ist ein Traum“
Eine Studie zu Goethes Begegnungen mit dem Fürsten
Charles Joseph de Ligne,
dem „frohesten Mann des Jahrhunderts“,
in Weimar und im böhmischen Teplitz
Kartoniert: 160 Seiten, 11 Farbabbildungen, 2 s/w Abbildungen
ISBN 978-3-96577-012-6
Preis: 14,80 €

Bestellung beim Verlag

Bestellung über Amazon

Charles Joseph Prince de Ligne (1735-1814): Genialer Militär und Diplomat im Dienste Habsburgs. Schriftsteller und geistvoller Lebemann im untergehenden Ancien Régime. Ligne ist heute zu Unrecht nur noch eine historische Anekdote, rund um den geflügelten Satz aus dem Wien des Jahres 1814: „Der Kongress tanzt, aber er bewegt sich nicht.“ Die Beziehungen zwischen Ligne und Goethes Weimar sind kaum bekannt. Der politisch einflussreiche Ligne hielt Weimars Herzog Carl August für einen der wichtigsten deutschen Fürsten, ließ in Weimar einige seiner Bücher drucken und war ehrgeizig genug, sich den Weimarer Klassikern anzudienen (Lignes Gesamtwerk umfasst 35 Bände). Er verehrte Goethe und Wieland, schrieb ihnen hymnische Verse und Briefe. Goethe nannte Ligne in einem Requiem 1815 den „frohesten Mann des Jahrhunderts“. Mit Ligne und Goethe stießen in den böhmischen Bädern und im Umfeld der Kaiserin Maria Ludovica das Ancien Régime und die moderne bürgerliche Welt auf sehr amüsante, farbige und individuelle Weise aufeinander.

Detlef Jena, Prof. Dr. sc. phil., geb. 1940 in Wittenberge. Studium der Geschichte und Kunst-geschichte in Jena, Halle/Saale und Leningrad (St. Petersburg/Russland). 1985 ordentlicher Professor für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich Schiller-Universität Jena. Nach 1989 Gastvorlesungen an den Universitäten Innsbruck, Utrecht, Tampere und Helsinki. Gastprofessor an der Universität Paris XII (Val de Marne). Zahllose Bücher, Aufsätze und Artikel zur Geschichte Russlands, der deutsch-russischen Kulturbeziehungen sowie zur Geschichte Thüringens und des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Publizistische Beiträge zur Goethe-Forschung. (Siehe Publikationsliste).

 



button